Huch, auf was bin ich denn da gestossen?! Aufmerksam wurde ich durch die kleinen Werbeclips, die Audible veröffentlicht hat.
Inhalt: Oregon, Sommer 1983 - eine Serie mysteriöser Todesfälle rüttelt das Küstenstädtchen Harmony Bay aus seinem friedlichen Schlaf. Sheriff Cody, den es nach dem Tod seiner Frau dorthin verschlagen hat, wird bereits kurz nach seiner Ankunft zur Pflicht gerufen. Erste Ermittlungen lassen auf einen Serienkiller schließen, der seine Opfer bestialisch im Schlaf ermordet. Doch auf den Spuren des Killers eröffnen sich Abgründe, und hinter der idyllischen Fassade der Stadt lauert etwas Unheimliches. Dunkle Geheimnisse bahnen sich bedrohlich ihren Weg ans Tageslicht. Und das monströse Treiben, das die verträumte Stadt heimsucht, wird schließlich auch zu Sheriff Codys schlimmstem Albtraum.
Der Beschreibung und der Trailer sprechen mich alten Gruselfan total an. Und etwas Nostalgie aufgrund der Jahreszahl 1983 empfinde ich auch.
Was haltet ihr davon? Oder hat es jemand schon gehört?
Was geht eigentlich in unseren Kopf vor? Um diese Frage geht es im neuen Film aus der Disney/Pixar-Fabrik. Anhand der 11-jährigen Riley erfahren wir, welche Emotionen uns beherrschen und warum manchmal ein Gefühlschaos entsteht.
In Rileys Kopf gibt es eine Schaltzentrale, die von Freude angeführt wird. Des Weiteren betätigten sich Ekel, Wut, Angst und Kummer an den Hebeln und Knöpfen. Freude gibt jeder Emotion eine Aufgabe. Ekel passt auf, dass Riley sich nicht vergiftet.Wut hilft Riley sich durchzusetzen. Angst beschützt Riley vor Gefahren und Kummer ... ja, was macht eigentlich Kummer?! Diese Frage stellt sich nicht nur Freude, sondern auch der Zuschauer. Als es in der Schaltzentrale zu einem Unfall kommt, der Freunde und Kummer rauskatapultiert, ist das Chaos perfekt. Freude muss unbedingt zurück, um Rileys Gedankenwelt wieder in Ordnung zu bringen. Doch das ist leichter gesagt als getan...
Mit "Alles steht Kopf" ist Disney/Pixar wieder einmal ein Animationsfilm gelungen, der einen nicht nur ans Herz geht, sondern mit Witz, Charme und einer wundervollen Story überzeugt. Die Ideen sind wirklich erfrischend neu und liebevoll ausgearbeitet. Warum vergessen wir? Warum träumen wir? Dies sind nur einige der vielen Fragen, die uns durch Freudes und Kummers Reise in Rileys Kopf erklärt werden. Besonders beim Fantasieland und der Traumfabrik musste ich herzhaft lachen. Hier zeigt sich wieder wie einfallsreich und fantasievoll Disney/Pixar ist. Die Charaktere wachsen einem richtig ans Herz. Man leidet und fiebert mit Freude und den anderen Gefühlen mit. Vor allem hat es mir Kummer angetan. Kummer ist als Außenseiter unglaublich liebenswert und lustig zugleich.
Die Botschaft, die uns dieser Film vermitteln will, ist folgende: Es ist ok, traurig zu sein. Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung. Freude und Kummer gehen Hand in Hand. Man muss nur beide Seiten zu schätzen wissen.
Die Botschaft, die ich mitgenommen habe, war folgende: Erhalte dir deine kunterbunte Quatsch-Mach-Insel.
Fazit:
Ein Film für Kinder und Erwachsene. Absolut sehenswert! Von mir verdiente 9 von 10 Filmklappen. Ich freue mich schon auf den DVD Release.
Meine Meinung zum Film: Als Riesenfan von Guillermo del Toro waren meine Erwartungen an den Film natürlich hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Zum Filminhalt: Die Geschichte spielt im viktorianischen Zeitalter und handelt von der jungen Schriftstellerin Edith Cushing, die ihre erste Geistergeschichte veröffentlichen will. Dies sorgt jedoch in ihrem Umfeld für Verwunderung. Niemand kann sich erklären, warum sich die junge Frau so sehr für Geister interessiert. Sie wissen allerdings nicht, dass Edith als kleines Mädchen einen Geist gesehen hat. Als der gutaussehende Thomas Sharpe zusammen mit seiner Schwester Lucille in der Stadt auftaucht, gewinnt dieser schnell Ediths Herz. Doch sein Wohnsitz in England, welches auch Crimson Peak genannt wird, birgt schreckliche Geheimnisse, die niemand erfahren soll. Bald muss Edith um ihr Leben fürchten... Crimson Peak ist eine Hommage an das Gothic Genre. Die typischen Merkmale sind die Erzeugung einer unheilvollen Atmosphäre durch düstere Landschaften, unterirdische Gewölbe und unerklärliche Ereignisse. All das begegnet uns in diesem Film. Del Toro schafft es wie immer meisterhaft dem Genre seinen eigenen und unvergleichlichen Stempel aufzudrücken. Wer sich schon einmal mit Del Toro beschäftigt hat, kennt seinen Hang zum Perfektionismus. Er schreibt die Geschichte, skizziert die dazu passenden Monster und Häuser in seinem Notebook, schreibt das Drehbuch und führt Regie. Wie Da Vinci schreibt er alles, was aus seiner Fantasie entspringt, detailgetreu auf. Allein schon deshalb gehört er zu den besten Regisseuren unserer Zeit. Es gibt niemanden der so vielseitig begabt ist wie Del Toro. Er geht keine Kompromisse ein und versucht jedes Mal seine Geschichte so auf die Leinwand zu bringen, wie er es für richtig hält.
Crimson Peak schafft es vier typische Horror-Merkmale* aufzugreifen und den Zuschauer gleichzeitig in eine wunderschöne morbide Welt zu ziehen. Prunkvolle Kostüme, ein grandioser Schauspielercast und ein Gruselhaus, welches eine Mischung aus Disneys The Haunted Mansion und dem Overlook Hotel ist (ja, es gibt eine Badezimmerszene), werden in diesen Film vereint. Del Toro bringt eine klassische Horror-Geschichte mit übernatürlichen Elementen auf die Leinwand, die den Zuschauer in ihren Bann zieht und gleichzeitig künstlerisch so ausgestaltet ist, dass sie die Schönheit der Poesie von Edgar Allan Poe besitzt.
*DasLexikon der Horrorliteraturnennt in seinem Vorwort die folgenden fünf Merkmale für die Zuordnung einer Geschichte zum Horror Genre:
Übernatürliches
realistisch geschildertes Grauen (in den sogenannten Tales of Terror)
psychologische Gruselkomponenten (z. B. Angstträume, Schilderungen von Wahnsinn und/oder Besessenheit)
Science-Fiction-Gruselkomponenten
Groteskes, Skurriles, Surreales, schwarzer Humor
Fazit: Trotz des etwas vorhersehbaren Plots 9 von 10 Filmklappen. Absolut sehenswert. Der beste Del Toro Film seit Pans Labyrinth.
#1. Das Haus besteht aus drei Stockwerken, die alle ihren eigenen Charakter haben.
#2. Del Toro bezahlte einen massiven Kronleuchter zur Hälfte selbst, weil er den Produzenten des Films zu teuer war.
#3. Einige Möbel wurden in verschiedenen Größen angefertigt: Wenn ein Charakter im Film schwächer wird, wird die Einrichtung größer.
#4. Das Haus wurde in voller Größe für den Dreh gebaut, musste danach aber aus Platzgründen wieder abgerissen werden.
#5. Die meisten Effekte im Film sind handgemacht, sogar die Geister wurden von echten Schauspielern gespielt.
#6. Guillermo del Toro erlaubte keine Handys am Set. Wer trotzdem mit einem Telefon erwischt wurde, zahlte $5 Strafe. Das Geld wurde jeweils am Ende der Woche verlost – nachdem del Toro noch $500 obendrauf gelegt hatte.
#7. Guillermo del Toro verzichtete auf 30% seiner Gage, damit Crimson Peak in den USA keine Jugendfreigabe bekam und er im Schnitt seine „erwachsene“ Vision des Films zu 100% verwirklichen konnte.
Heute mache ich einen kleinen Exkurs in die Filmwelt.
Ich habe mich seit Revival intensiver mit Lovecraft und dem Cthulhu Mythos beschäftigt. Die Thematik finde ich sehr interessant und dementsprechend werde ich schon in naher Zukunft anfangen H.P. Lovecrafts Kurzgeschichten zu lesen.
Wie dem auch sei ... durch Zufall habe ich diesen grandiosen Kurzfilm von Mike Diva auf Youtube entdeckt und würde diesen gerne mit euch teilen. Es ist wirklich sehr sehenswert und wenn ihr Revival gelesen habt oder noch lesen wollt, wird euch der Film womöglich gefallen.
Viel Spaß beim Gruseln! (Warnung: nichts für zarte Gemüter)